
Geschlechterrollen im Argentinischen Tango – damit hat sich Tänzerin Melina Sedó in ihrer Psychologischen Diplomarbeit befasst.
In ihrer Arbeit stellt sie ausführlich – und ganz und garnicht trocken – die Geschichte des Tango, Betrachtungen der Tangoszene in Deutschland und die Milonga als Veranstaltung mit all ihren Traditionen vor.
Wer erfahren moechte, warum im Tango alles anders ist, und warum Frauen und Männer jenseits aller Klischees in der Welt des Tango ein ganz eigenes Rollenverständnis haben, der kann hier nachlesen:
Melina Sedó wurde als Kind einer deutschen Mutter und eines spanischen Vaters in London geboren. Somit ist sie – wie der Tango – ganz international. Melina tanzt seit ihrer frühen Kindheit. Mit einem Umweg über Ballett, Modern Dance, Standard- & Lateinamerikanische Tänze und Flamenco fand sie schließlich zum Tango, der sie völlig in seinen Bann zog. Melina ist Diplom-Psychologin und war viele Jahre im Bereich Jugendhilfe tätig, bevor sie sich endgültig für den Tango entschied. Melina befasst sich intensiv mit der Tango-Musik und hat sich als DJane einen Namen gemacht.

Melina Sedó tanzt und unterrichtet gemeinsam mit ihrem Partner Detlef Engel Tango Argentino, und mehrmals im Jahr sind die beiden fuer Workshops und Demos entlang der Côte d’Azur und auch weltweit unterwegs.
Stilistisch sind sie im traditionellen Tango de Salón zuhause, wie er seit den 40er Jahren in Buenos Aires getanzt wird und den die beiden sehr persönlich und modern interpretieren. Ihr Tanz bezaubert durch seine innige Umarmung, spielerische Musikalität und eine fast puristische Eleganz: Ein gefühlvolles Zusammenspiel von Mann und Frau ohne Klischees oder Effekthascherei.
Wer die beiden einmal live gesehen hat weiss, wie authentisch getanzter, feiner Tango aussieht, der nicht nur die Musik, sondern ehrliches Gefuehl widerspiegelt. Und tolle Lehrer sind sie ebenfalls – meine Meinung: absolut empfehlenswert!